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    Seltene Polarlichter erstrahlten über Weyer

    In der vergangenen Nacht bot sich über Weyer ein außergewöhnliches Naturschauspiel: Polarlichter, auch als Aurora borealis bekannt, erleuchteten den Himmel. Diese faszinierenden Lichtbögen und Schleier sind normalerweise nur in den Polarregionen zu sehen – ihr Auftreten über Weyer ist daher eine echte Besonderheit.

    Ursache für das Phänomen war eine erhöhte Sonnenaktivität. Dabei schleudert die Sonne geladene Teilchen ins All, die auf das Magnetfeld der Erde treffen. Dieses lenkt die Teilchen in Richtung der Pole. Bei besonders starken Sonnenstürmen können sie jedoch weit nach Süden vordringen. In großer Höhe stoßen die Teilchen mit Gasen in der Erdatmosphäre zusammen und bringen diese zum Leuchten.

    Die Farben der Polarlichter entstehen durch unterschiedliche Gase und Höhen:

    • Grün entsteht durch Sauerstoff in etwa 100 bis 150 Kilometern Höhe und ist die häufigste Farbe.

    • Rot wird ebenfalls durch Sauerstoff verursacht, allerdings in noch größeren Höhen.

    • Blau- und Violetttöne entstehen durch Stickstoff und sind seltener.
      Das Zusammenspiel dieser Effekte erzeugt die typischen, oft „tanzenden“ Lichtformen am Himmel.

    Dass Polarlichter über Weyer sichtbar waren, ist sehr selten. Solch deutlich erkennbare Erscheinungen treten in Deutschland nur ein- bis zweimal pro Jahrzehnt auf. Meist bleiben sie schwach oder sind nur fotografisch nachweisbar. Das Ereignis zählt daher zu den besonderen Momenten, die man nur wenige Male im Leben erlebt.

    Früheren Kulturen waren die wissenschaftlichen Ursachen unbekannt. Polarlichter galten daher als Zeichen der Götter, als brennender Himmel oder als tanzende Seelen der Verstorbenen. In Nord- und Osteuropa wurden sie teils als Vorboten großer Ereignisse gedeutet, während sie in anderen Kulturen als schützendes oder glückbringendes Zeichen galten.

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